Office Automation (Vorlagensysteme)
Alle Programme der Microsoft Office-Reihe unterstützen eine Programmierschnittstelle, die man "Automation" nennt: Das heißt, dass man auf das Objektmodell der jeweiligen Programme zugreifen kann - und zwar in einer beliebigen Sprache, die die sogenannte "OLE Automation" unterstützt, und somit alle bekannten Sprachen, mit denen man in Windows programmieren kann, wie etwa die Visual Studio-Sprachen, Windows-Scripting oder Java.
Das Objektmodell beschreibt dabei die Art und Weise, wie man mit dem jeweiligen Programm umgehen und auf die einzelnen dort vorhandenen Objekte zugreifen kann. Beispiel: Mit einem Objekt vom Typ "Word.Application" erzeugt man gleichzeitig einen Zeiger auf das bereits laufende Word-Programm. Mit Befehlen wie "Documents.Add" lässt sich so ganz einfach ein neues Dokument erzeugen, ganz so, als ob man in Word "Datei / Neu" aufriefe. Insbesondere bei komplexen Unternehmensanwendungen lässt sich so ein deutlich homogenerer Workflow erstellen.
Selbstverständlich lassen sich auch alle Arten von Änderungen in den Dokumenten durchführen, oder komplette Dokumente erstellen (zum Beispiel aus Datenbankdaten und Benutzereingaben), und diese dann in der Folge systematisch abzuspeichern.